Crackpot Hall ist ein Haus mit 11.000 Zimmern, aber nur einem Klo. Das ist das einzige, was Flora einfällt, als sie ihre Rede schreiben will, die sie an ihrem sechzehnten Geburtstag halten muss. Dabei sollte sie eigentlich loben und anerkennende Worte finden. Das fällt ihr allerdings schwer, wo sie doch mit ihrem Leben alles andere als zufrieden ist. Ihre Mutter ist die Generalin von Califa und als solche ständig unterwegs. Das wäre an sich noch nicht so schlimm, wenn sie Flora nicht mit dem Haus und der ganzen Arbeit alleine lassen würde. Eigentlich haben die großen Häuser von Califa einen Butler, einen Diener, der nicht nur das Haus verkörpert, sondern sich auch um absolut alle Belange kümmert, die es betrifft. Das hieße, man bräuchte nie mehr das Geschirr abwaschen, Bügeln oder die Küche aufräumen. Dieser Luxus bleibt Flora jedoch verwehrt, weil ihre Mutter den Butler verbannt hat und sie weiß nicht einmal genau warum. Weiterlesen »
Seit Asami von Akira geküsst wurde, kann sie an nichts anderes mehr denken als diesen einen Moment. Zwar kleidet sich Akira wie ein Mädchen, weil er das schön findet, aber trotzdem ist er ein Junge, der ihr in Windeseile den Kopf verdreht hat. Dabei ist sie sich nicht einmal sicher, ob das für ihn nur ein Spaß war oder ob ihm der Kuss genau so viel bedeutet wie ihr. Weiterlesen »
Asami hält es vor Nervosität kaum aus, als sie an ihre neue Schule kommt. Noch bis vor Kurzem hatten ihre Eltern eine eigene Firma, ein großes Haus und das Mädchen konnte auf eine Privatschule gehen, auf der sie sich sehr wohl gefühlt hat. Jetzt ist alles anders: Ihre Eltern haben sich getrennt, die Firma ist bankrott gegangen und Asami wohnt mit ihrem Vater in einer kleinen, heruntergekommenen Wohnung in die bei Regen sogar das Wasser tropft. Und als hätte es das Schicksal richtig böse mit ihr gemeint, ist auch ihre neue Schule mehr als seltsam. In ihrer Schuluniform kommt sich Asami richtig deplatziert vor, denn hier trägt jeder einfach das, worauf er Lust hat. Ob das nun eine Pferdemaske ist, eine Unmenge an Stofftieren oder lustige Mützen, hier gibt es einfach alles. Und zu allem Überfluss scheinen ihre neuen Klassenkameraden noch nicht einmal Spaß am lernen zu haben. Weiterlesen »
Sophia ist alleine nach Berlin gefahren, um das Erbe ihres Opas anzunehmen, denn es ist niemand sonst da, der etwas von ihm bekommen könnte. Ihre Eltern sind vor einiger Zeit bei einem Verkehrsunfall gestorben und andere Verwandte hat er in seinem Testament nicht bedacht. Was sie bekommt, scheint auf den ersten Blick eher gewöhnlich, nämlich die Wohnung des alten Mannes und alles, was sich darin befindet. Aber es gibt noch ein weiteres Erbstück und bei seinem Anblick ist Sophia doch überrascht. Es handelt sich um ein echtes Fabergé-Ei. Es ist mehrere Millionen wert, doch trotzdem ist das noch nicht das aufregendste der Erbschaft, denn Sophia entdeckt in dem Ei einen ebenfalls eiförmigen Mechanismus, der wie eine Uhr aussieht. Zu dem Ganzen gehört ein Buch, das ihr Großvater per Hand geschrieben hat und welches sie unbedingt lesen soll. Weiterlesen »
Tricia hat sich im Wald verirrt. Eigentlich wollte das neunjährige Mädchen nur kurz austreten und dann wieder zurück auf den Weg gehen, aber plötzlich hat sie sich verirrt. Ihre Mutter und ihr Bruder suchen vorerst nicht nach ihr, denn die beiden haben während der gemeinsamen Wanderschaft so lautstark miteinander gestritten, dass sie gar nicht mitbekommen haben, dass sie sich in die Büsche geschlagen hat. Doch Tricia ist vorerst nicht völlig hilflos, sie hat einige Ideen, wie sie wieder zurückfinden kann. Sie gibt ihr Bestes, muss jedoch nach einigen Stunden einsehen, dass es zwecklos ist und sie tief im Wald festzusitzen scheint. Nachdem sie die erste Nacht in der düsteren Umgebung verbracht hat, ist sie sich dessen sicher. Weiterlesen »
Summer ist eigentlich nicht ihr richtiger Name, aber sie hat ihn angenommen, weil das die Rolle ist, die sie im kleinen Theater des Direktors Mort spielt. Die junge Frau erinnert sich nicht an ihre Vergangenheit, sondern flüchtet seit einigen Jahren von Ort zu Ort, um ihren eigenen Träumen zu entrinnen. Immer begegnet sie in ihren Gedanken dem Blutmann, einer düsteren Gestalt mit blutverschmierten Handschuhen und einem Schwert in der Hand, das unbarmherzig auf sie hinabsaust. Summer weiß nicht, wer er ist, nur dass sie sich vor ihm fürchtet. Darum wechselt sie regelmäßig ihren Aufenthaltsort, wenn die Träume sie wieder zu übermannen drohen. Weiterlesen »
Cassel Sharp ist ein absoluter Außenseiter. Und er hasst es einer zu sein. In seiner Familie gehörte er noch nie dazu, denn all seine Verwandten sind Fluchmagier. Mit einer einzigen, kleinen Berührung können solche Magier einen Menschen verfluchen und alles erdenkliche in ihm auslösen, jeder hat andere Fähigkeiten. Der eine bringt schlechte Träume, der andere Glücksgefühle, der eine den Tod, der andere die Liebe. Natürlich fürchten sich die Menschen vor dieser Macht, deswegen gibt es eine Handschuhpflicht für alle. Weiterlesen »
Der Straßenkater Aldwyn ist auf der Flucht vor dem gefürchteten Kammerjäger Grimslade. Seine Beutezüge, bei denen er alles essbare mitgehen lässt, wonach ihm gerade ist, hat einmal zu viel die Pfoten nach dem leckeren Fisch ausgestreckt. Um nicht gefunden zu werden, versteckt er sich in einem Laden, in dem tierische Gefährten für Zauberer verkauft werden. Und natürlich wird Aldwyn prompt von einem Jungen ausgewählt, obwohl er doch gar keine Magie in sich trägt. Da er Jack aber vom ersten Moment an sehr nett findet und seine Gesellschaft Sicherheit und eine warme Mahlzeit verspricht, geht er mit ihm. Weiterlesen »
Niemand weiß wo sie herkommt, aber wie aus dem Nichts aufgetaucht ist plötzlich eine Raumkapsel da. Sie landet in den Gewässern von Dagombé und wird von den dortigen Wissenschaftlern geborgen. Dank moderner Überwachungstechnik ist klar, dass dieses Objekt nicht aus unserer Zeit stammt. Es wurde nie abgeschossen oder hergestellt, trotzdem sieht es im Groben aus wie eine übliche Raumkapsel. Allerdings ist diese leer bis auf ein einziges Blatt Papier mit einer Nachricht. Einer Nachricht, die in einer unbekannten Sprache verfasst ist, die niemand lesen kann. Selbst die Experten sehen nach einigen gescheiterten Versuchen nur noch eine Möglichkeit: Viktor Vau soll nach Dagombé geholt werden. Weiterlesen »
Die blauen und die roten Gartenzwerge aus den beiden benachbarten Kleingärten sind bereits seit vielen Jahren verfeindet. Jeder will die bunteren Blumen haben und die Mützenfarbe bestimmt, wen man mag und wen nicht. Der blaue Gnomeo beweist sein Können besonders gerne beim Rasenmäherrennen, bei dem er großes Geschick an den Tag legt. Die rot bemützte Julia hingegen will auch endlich ihre Stärken zeigen, wird von ihrem besorgten Vater aber immer wieder daran gehindert. Deswegen macht sie sich eines Tages einfach heimlich in einen völlig verwahrlosten Garten auf, in dem es eine wunderschöne Orchidee gibt. Die will sie in den roten Garten bringen und so allen zeigen, dass sie nicht so zerbrechlich ist, wie ihr Vater glaubt und es dabei den blauen mal so richtig zeigen. Weiterlesen »