Crackpot Hall ist ein Haus mit 11.000 Zimmern, aber nur einem Klo. Das ist das einzige, was Flora einfällt, als sie ihre Rede schreiben will, die sie an ihrem sechzehnten Geburtstag halten muss. Dabei sollte sie eigentlich loben und anerkennende Worte finden. Das fällt ihr allerdings schwer, wo sie doch mit ihrem Leben alles andere als zufrieden ist. Ihre Mutter ist die Generalin von Califa und als solche ständig unterwegs. Das wäre an sich noch nicht so schlimm, wenn sie Flora nicht mit dem Haus und der ganzen Arbeit alleine lassen würde. Eigentlich haben die großen Häuser von Califa einen Butler, einen Diener, der nicht nur das Haus verkörpert, sondern sich auch um absolut alle Belange kümmert, die es betrifft. Das hieße, man bräuchte nie mehr das Geschirr abwaschen, Bügeln oder die Küche aufräumen. Dieser Luxus bleibt Flora jedoch verwehrt, weil ihre Mutter den Butler verbannt hat und sie weiß nicht einmal genau warum. Weiterlesen »
Sophia ist alleine nach Berlin gefahren, um das Erbe ihres Opas anzunehmen, denn es ist niemand sonst da, der etwas von ihm bekommen könnte. Ihre Eltern sind vor einiger Zeit bei einem Verkehrsunfall gestorben und andere Verwandte hat er in seinem Testament nicht bedacht. Was sie bekommt, scheint auf den ersten Blick eher gewöhnlich, nämlich die Wohnung des alten Mannes und alles, was sich darin befindet. Aber es gibt noch ein weiteres Erbstück und bei seinem Anblick ist Sophia doch überrascht. Es handelt sich um ein echtes Fabergé-Ei. Es ist mehrere Millionen wert, doch trotzdem ist das noch nicht das aufregendste der Erbschaft, denn Sophia entdeckt in dem Ei einen ebenfalls eiförmigen Mechanismus, der wie eine Uhr aussieht. Zu dem Ganzen gehört ein Buch, das ihr Großvater per Hand geschrieben hat und welches sie unbedingt lesen soll. Weiterlesen »
Summer ist eigentlich nicht ihr richtiger Name, aber sie hat ihn angenommen, weil das die Rolle ist, die sie im kleinen Theater des Direktors Mort spielt. Die junge Frau erinnert sich nicht an ihre Vergangenheit, sondern flüchtet seit einigen Jahren von Ort zu Ort, um ihren eigenen Träumen zu entrinnen. Immer begegnet sie in ihren Gedanken dem Blutmann, einer düsteren Gestalt mit blutverschmierten Handschuhen und einem Schwert in der Hand, das unbarmherzig auf sie hinabsaust. Summer weiß nicht, wer er ist, nur dass sie sich vor ihm fürchtet. Darum wechselt sie regelmäßig ihren Aufenthaltsort, wenn die Träume sie wieder zu übermannen drohen. Weiterlesen »
Cassel Sharp ist ein absoluter Außenseiter. Und er hasst es einer zu sein. In seiner Familie gehörte er noch nie dazu, denn all seine Verwandten sind Fluchmagier. Mit einer einzigen, kleinen Berührung können solche Magier einen Menschen verfluchen und alles erdenkliche in ihm auslösen, jeder hat andere Fähigkeiten. Der eine bringt schlechte Träume, der andere Glücksgefühle, der eine den Tod, der andere die Liebe. Natürlich fürchten sich die Menschen vor dieser Macht, deswegen gibt es eine Handschuhpflicht für alle. Weiterlesen »
Der Straßenkater Aldwyn ist auf der Flucht vor dem gefürchteten Kammerjäger Grimslade. Seine Beutezüge, bei denen er alles essbare mitgehen lässt, wonach ihm gerade ist, hat einmal zu viel die Pfoten nach dem leckeren Fisch ausgestreckt. Um nicht gefunden zu werden, versteckt er sich in einem Laden, in dem tierische Gefährten für Zauberer verkauft werden. Und natürlich wird Aldwyn prompt von einem Jungen ausgewählt, obwohl er doch gar keine Magie in sich trägt. Da er Jack aber vom ersten Moment an sehr nett findet und seine Gesellschaft Sicherheit und eine warme Mahlzeit verspricht, geht er mit ihm. Weiterlesen »
Das Pop-Up-Buch “20.000 Meilen unter dem Meer”, bei dem es sich natürlich um die Nacherzählung des berühmten Roman-Klassikers von Jules Verne handelt, ist eine gelungene Mischung aus Comic, Bildergeschichte und Papierskulpturen.
Man taucht ein in eine Geschichte, die fast komplett auf und unter dem Meer spielt. Professor Aronnax soll auf die Reise gehen, um herauszufinden, was dafür verantwortlich ist, dass in letzter Zeit sehr viele Schiffe auf dem Meer verunglücken. Die Löcher in den Schiffsrümpfen lassen ihn an einen Narwal denken, aber es entspricht eigentlich nicht dem Wesen dieses Meeresbewohners, Schiffe anzugreifen. Weiterlesen »
Helen ist ein geisterhaftes Wesen. Sie selbst nennt sich “Licht”. Seit sie gestorben ist, befindet sie sich mitten unter den Menschen, aber niemand kann sie sehen oder hören, sie bleibt von allem Leben absolut unbemerkt und kann auch selbst nichts berühren - bis zu diesem einen Tag. Wie bereits sehr mehreren Generationen hält sich Helen nah bei dem Menschen auf, den sie “ihren Bewahrer” nennt. Sie kann sich nicht sehr weit von ihm entfernen, ohne schreckliche Schmerzen zu empfinden und von dem Gefühl durchdrungen zu werden, sie würde ertrinken.
Helens aktueller Bewahrer ist ein junger Lehrer und in seiner Schulklasse passiert dann auch das unbegreifliche: Ein Schüler schaut Helen ganz direkt an. Erst hält sie das für einen Zufall, doch als sie ihn auf die Probe stellt, lächelt er sie sogar an! Sie findet heraus, dass James ebenfalls eine Lichtgestalt ist, er hat es allerdings geschafft, in einen menschlichen Körper zu gelangen. Weiterlesen »
Sein Onkel Montague ist schon ein etwas kauziger Geselle, trotzdem geht Edgar immer wieder gerne zu ihm, um sich seine Geschichten anzuhören. Diesmal ist es allerdings besonders gruselig. Schon auf dem Weg durch den Wald hat er das Gefühl beobachtet zu werden. Auch im Haus hört Edgar seltsame Geräusche, findet es eigenartig kalt und findet die Atmosphäre einfach eigentümlich. Trotzdem setzt er sich gemeinsam mit Onkel Montague in die gemütlichen Sessel vor dem Kamin, sie trinken gemeinsam Tee und Edgar genießt die Geschichten, die er erzählt bekommt. Weiterlesen »
Der kleine Hasenjunge Kenny hat nicht viele Freunde, da er sich für ganz andere Dinge interessiert, als die Kinder in seiner Schule, zum Beispiel Bücher über Tiere. Doch das soll sich an dem Abend ändern, an dem sein Vater entsetzt durch die Türe ins Haus stürzt und seine Familie vor einer Gefahr warnt. Er sagt, er hätte ein Ungetüm gesehen, wie es sonst nur in Kennys Büchern vorkommt. Nein, keinen Dinosaurier, sondern einen waschechten Drachen! Doch seine anfängliche Aufregung hat sich nach einem guten Essen wieder gelegt und er lässt sogar zu, dass sein Sohn sich selbst auf den Weg macht, um sich den Drachen anzusehen. Weiterlesen »
Kendra und Seth werden von ihren Eltern zu Oma und Opa Sörensen gebracht. Die beiden Kinder wissen noch nicht so recht, ob sie sich dort wohlfühlen werden, aber eine Todesfeier, zu der sie selbst nicht mit eingeladen sind, lässt der Familie keine andere Wahl.
Tatsächlich scheint es gar nicht so schlimm zu sein, in dem riesigen Haus zu wohnen. Oma ist zwar nicht da, dafür aber die freundliche Haushälterin Lena, die sie versorgt. Opa Sörensen selbst lässt sich eher selten blicken, legt Seth und Kendra aber strenge Regeln auf. Die beiden Kinder bekommen ein riesiges Spielzimmer auf dem Dachboden als ihren eigenen Bereich zugewiesen und dürfen sich dort uneingeschränkt aufhalten. Weiterlesen »