Wieder einmal ist passiert, was sich in unserer verderben Welt scheinbar nicht zu vermeiden lässt: Eine Gruppe von Hobbysatanisten hat den Teufel höchstpersönlich beschworen. Mit allerlei bösartigen Hilfsmitteln, die sie zu einem großen Teil über das Internet erworben haben, ist es ihnen gelungen den Herr der Hölle dazu zu bewegen auf der Erde zu manifestieren. Auch wenn die verantwortlichen davon nicht das geringste mitbekommen und enttäuscht von dannen ziehen. Erscheint Satan doch nicht wie erwartet in ihrer Mitte, sondern genau 666 Meter entfernt in der benachbarten Bäckerei Semmelgerber. Hier nun hat der Teufel so mitten in der Nacht natürlich keine große Auswahl, was er sich als Körper erwählen soll, denn schließlich ist er nur von Backwerk umgeben. So fällt denn seine Wahl auf einen wenigstens dunklen Schokomuffin vom Vortag, dem prompt Hörner wachsen. Weiterlesen »
Kay Blanchard ist eine MI6-Agentin, also beim britischen Geheimdienst, und im Auftrag ihres Chefs Georg unterwegs, in den sie total verschossen ist. Leider will der nichts von ihr und umgibt sich lieber mit der attraktiven Angel. Diese dralle Schönheit fungiert als seine Assistentin und Kays Eifersucht ist ihr in jeder Hinsicht sicher. Doch das ist gar nicht Kays Hauptproblem, denn das liegt vielmehr bei ihrem aktuellen Auftrag. Sie soll herausfinden, wer Deyer umgebracht hat, einen ihrer Kollegen. Das heißt für sie, dass sie quer durch die Weltgeschichte reist und in letzter Instanz auf der Nazi Insel landet, auf der sich der Showdown abspielen soll. Weiterlesen »
In “Mr. Monster” erzählt uns John Cleaver seine Geschichte. Er ist erst sechzehn Jahre alt, weiß aber bereits seit langem, dass etwas mit ihm nicht stimmt. John ist nicht nur ein Soziopath, kann also die Gefühle von anderen Menschen nicht wahrnehmen, er weiß auch von sich selbst, dass er alle Grundvoraussetzungen aufweist, um zu einem Serienkiller zu werden. Dabei hat er bereits selbst einen solchen zur Strecke gebracht. Allerdings handelte es sich dabei um einen Dämon mit Reißzähnen und Klauen und keinen normalen Menschen. Weiterlesen »
Johannes Cabal hat dem Teufel seine Seele verkauft. Und das nur, damit er von ihm das Wissen eines Nekromanten bekommt. Somit hat er nun zwar seinen Beruf gefunden, doch um seine Forschungen beenden zu können, ist es unabdingbar, dass er seine Seele zurückerhält. So kommt es, dass Johannes wieder vor Satan steht, nachdem er den Eingangsbereich zur Hölle, ganz ohne die Pflicht-Formulare auszufüllen, hinter sich gelassen hat. Natürlich ist der Herr der Hölle alles andere als begeistert und will die wertvolle Seele, die er bekommen hat, nicht so leicht wieder hergeben. Allerdings ist auch Johannes nicht auf den Kopf gefallen und weiß, was dem Teufel gefällt. Er bietet ihm eine Wette an, auf die der Höllenfürst tatsächlich eingeht. Innerhalb eines Jahres muss der Nekromant im Tausch für seine eigene hundert andere Seelen finden. Natürlich alles ganz offiziell mit den nötigen Formularen. Weiterlesen »
“Und täglich grüßt das Murmeltier”? Wohl nicht. In Oliver Plaschkas Roman “Die Magier von Montparnasse” könnte es höchstens “Und täglich grüßt der Magier” heißen. Der Autor hat eine sehr ungewöhnliche Geschichte erschaffen, die ohne Drachen, Einhörner und kleine Glitzerfeen auskommt und ihre Leser trotzdem von der ersten Seite an verzaubert und in eine absolut magische Welt entführt. Diese besteht zu einem großen Teil aus einem einzigen Ort: dem Jardin in Paris, einem kleinen Hotel mit angeschlossener Bar. Es gehört Alphonse und seiner Frau Esmée, außerdem arbeitet hier die Kellnerin Justine. Der Zauberkünstler Ravi und seine Assistentin Blanche haben im Jardin ein Zimmer bezogen und spielen jeden Abend im Bobino ihre Show. Doch als die Technik versagt, muss Ravi echte Magie wirken, um sich und Blanche zu retten. Am gleichen Abend kosten beide von einem Apfel, womit Blanche ein Versprechen einlösen will. Sie fällt in einem lange andauernden Schlaf. Weiterlesen »
Endlich hat die junge Archäologin Sonja die Gelegenheit, ihren Traum in Erfüllung gehen zu lassen: Sie soll nach dem Grab der Nofretete suchen. Der Ausgrabungsleiter Paul Lehmann, der vor ihr das Team geleitet hat, ist spurlos verschwunden und niemand weiß, ob er überhaupt noch lebt. Dank der guten Beziehungen Sonjas besten Freundes verschafft ihr Lehmanns Verschwinden den begehrten Job. Sonjas Freund Claus ist zwar gar nicht begeistert davon, dass sie mehrere Monate Hamburg verlassen will, gerade wo sie doch zusammenziehen wollten, doch die junge Frau erkennt, dass es ihm dabei mehr um sich selbst geht und er sie unbedingt um sich haben will, als dass er sich wirklich um sie sorgt. Deswegen fliegt sie in das Land ihrer Träume und widmet sich dort ganz der neuen Herausforderung. Weiterlesen »
Endlich hat Drizzts wahnsinnige Schwester Vierna ihr Ziel erreicht und Drizzt in ihre Gewalt gebracht. Er soll nun Lloth, der Spinnenkönigin, geopfert werden, um so die Macht des Hauses Do’Urden wieder herzustellen. Doch der abtrünnige Dunkelelf ist nicht so leicht zu fassen. Nachdem er herausgefunden hat, dass sein Erzfeind Artemis Enteri in die Sache verwickelt ist, mit dem er selbst zwar seinen innerlichen Frieden gemacht hat, der ihn aber weiterhin besiegen will, kann er das Blatt wieder wenden. Enteri kann er zwar nicht töten, doch es gelingt ihm zu flüchten. Dabei haben ihn auch seine Freunde unterstützt, die ihn gesucht und nun gefunden hatten. Ihrer Kampfeskraft ist es zu verdanken, dass er sich in die unteren Ebenen absetzen konnte, doch von seinen Gefährten wird er erneut getrennt. Drizzts Freunde wissen nun zwar, dass der Dunkelelf sich in den unteren Ebenen aufhält, doch sie können nicht zu ihm gelangen, ohne sich ihren Feinden zu stellen. Es wartet also nicht nur auf Drizzt ein alles entscheidender Kampf. Weiterlesen »
Drizzt Do’Urden hat seinen eigenen Weg gefunden. Als Dunkelelf wird er zwar von den meisten Wesen an der Erdoberfläche gefürchtet, doch im Laufe von inzwischen fast 30 Jahren, die er dort lebt, ist es ihm trotzdem gelungen, Freunde zu finden. Er lebt mit den Zwergen zusammen, zählt Menschen und Barbaren zu seinen Freunden und weiß immer, wohin er gehen kann, wenn es ihn nach seinen Reisen wieder zu freundlichen Gesichtern zieht. Weiterlesen »
Wynter fühlt sich endlich wieder zu Hause, als sie mit ihrem Vater zurück in die Heimat kommt. Fünf Jahre war sie mit ihm in den Nordlanden und sehnt sich nun nach den vertrauten Umgangsformen am Hof von König Jonathon. Doch schon bei ihrer Ankunft merkt sie, dass es nicht mehr so ist wie früher, es fängt schon damit an, dass man sie ungewöhnlich lange, auf Einlass wartend, am Tor stehen lässt. Und dann wird ihnen ein Quartier in den Palastmauern zugewiesen, nicht das gemütliche in der Nähe des Flusses. Seltsam ist auch, dass es keine Katzen mehr zu geben scheint und die eine, die sie trifft ist höchst erstaunt, dass sie von Wynter angesprochen wird. Sie erwidert nicht einmal ihren Gruß, so wie das Mädchen das von früher gewohnt war. Selbst Rory, ein Geist und ihr früherer guter Freund, weicht stumm vor ihr zurück und weigert sich, ein Wort mit ihr zu wechseln. Wynter kann sich nicht vorstellen, was in ihrer langen Abwesenheit passiert sein könnte. Weiterlesen »
Als Olivia in dem kleinen Bergdorf W. ankommt, ist sie alles andere als glücklich. Was hat sie sich bloß dabei gedacht, die Großstadt hinter sich zu lassen, und mitten ins Nirgendwo zu reisen? Und das alles bloß wegen einem Mann, den sie nicht einmal kennt; dabei ist sie doch sonst kein Blind Date-Typ, erst recht keiner, der dafür eine mehrstündige Autofahrt in Kauf nimmt. Das Dorf kommt ihr vom ersten Augenblick an seltsam vor und das liegt nicht nur an dem unsympathischen Gast, der neben ihr die “Gifthütte” bewohnt. Der Kerl ist ihr jedoch ein ziemliches Dorn im Auge, scheint er doch immer da zu sein, wo sie ist und ihr ständig ungewollte Ratschläge zu geben. Am unverschämtesten ist es ja wohl, dass er sich über ihr Gewicht lustig macht! Weiterlesen »