Er ist Ragnar, Sohn von Leif, der ein Sohn von Einar gewesen. Und Trolljäger ist er. Nun zieht er aus, um die schlimmsten und grausamsten Trolle zu besiegen und sein Zeichen in ihren Stein zu schlagen, wenn sie sich nach seinem Sieg in der Sonne in selbigen verwandelt haben. Auf den ersten Troll trifft Ragnar, als er bei der zwei Tage entfernten Brücke ankommt. Dazu muss man wissen, dass der nächste Troll immer zwei Tage entfernt ist, da das die beste Entfernung für etwas Fürchterliches ist. Es ist gerade so nah, dass man sich ordentlich davor gruseln kann, aber doch so weit weg, dass man sich nicht allzu große Sorgen machen muss. Doch Ragnar will den Sorgen und Ängsten der Menschen, und also damit den Trollen, direkt gegenüber treten, und so findet er sie auch. Zu seinem Erstaunen verlaufen die Treffen allerdings völlig anders, als er es erwartet hätte. Weiterlesen »

Apr
21

Jeder kennt Peter Pan, den Jungen, der niemals erwachsen wird. Viele sehen die verspielte Version aus der Disney-Zeichentrick-Verfilmung vor ihrem inneren Auge, wenn sie seinen Namen hören, andere denken an den Roman von James Matthew Barrie der hierfür und für zahlreiche Kinder- und Bilderbücher die Vorlage lieferte. Dabei ist der Original-Peter Pan keineswegs dieser liebreizende Kerl, zu dem er gerne gemacht wird, und das Buch hat durchaus seine düsteren Seiten. Genau diese hat sich der Autor und Illustrator Brom besonders zum Vorbild genommen, als er seine eigene Version des Peter Pan-Mythos “Der Kinderdieb” verfasst hat. Weiterlesen »

Endlich hat es der Dunkelelf Drizzt Do’Urden geschafft: Er ist der Unterwelt entkommen und hat seine grausame Sippe hinter sich gelassen. Dank seiner ungewöhnlichen, violetten Augen kann er auch im Tageslicht sehen, das für andere Angehörige seiner Rasse von schmerzhafter Intensität wäre. Zu Anfang hält er sich noch im Hintergrund, doch bald schon möchte er mehr von dieser neuen Welt entdecken. Auf seinem Weg begegnet er einer Gruppe von Gnollen, die ihm anbieten, gemeinsam weiter zu reisen. Erst ist Drizzt skeptisch, entscheidet sich dann aber dafür, es zu wagen und zu schauen, was wohl hinter ihrem Angebot steckt. Weiterlesen »

Rachel Morgan ist eine Hexe, die gemeinsam mit einer Vampirin und einem Pixie in einer Kirche wohnt. Ihr Freund ist ein lebender Vampir. Im letzten Band der Reihe, der nun mit “Blutlied” in die fünfte Runde geht, hat Rachel den Fokus der Werwölfe an sich gebracht. Dabei handelt es sich um ein extrem mächtiges Artefakt, das mit einem Fluch beladen ist, der den Ausgleich der Kräfte bei den einzelnen Spezies auf der ganzen Welt verändern könnte. Sie dachte, dass sie ihn in Sicherheit gebracht und komplett geheim gehalten hätte, aber dem ist nicht so. Werwölfe und Vampire sind gleichermaßen auf der Suche danach. Außerdem bekommt die Hexe Besuch von einem Dämon, der ebenfalls etwas bei ihr sucht, könnte es sich auch hier um den Fokus handeln? Weiterlesen »

Der Wirt Sanchez weiß, dass sich mal wieder Ärger anbahnt, wenn es Fremde in seine Bar verschlägt. Die werden in seinen vier Wänden in Santa Mondega nämlich gar nicht gerne gesehen. Besonders kritisch wird es dieses Jahr zum Mondfestival. Wie alle fünf Jahre, gibt es in der kleinen Stadt eine Sonnenfinsternis, die sonst nirgends auf der Welt vorkommt, und passend dazu, jede Menge Leute, die sich das Spektakel ansehen wollen. Und die finden sich immer wieder in der Tapioca Bar ein, Sanchez Territorium. Weiterlesen »

Drizzt ist gemeinsam mit seinem Freund dem Tiefengnom Belwar und seiner Panther-Gefährtin Guenhwyvar in der Tiefen Welt unterwegs, um endlich Frieden zu finden. Bei den Svirfnebli konnte der Dunkelelf nicht bleiben, da die Gefahr für das Volk zu groß war. Hätten Drizzts Leute ihn dort gefunden, hätten sie keine Gnade gezeigt. Als Drizzt die Stadt Dissengulp aber nun verlässt, ist er nicht alleine, den Belwar schließt sich ihm zu seinem Erstaunen an und stellt sich als echter Freund heraus. Allerdings werden sie von Drizzts Vater und altem Waffenmeister Zaknafein verfolgt. Der ist nur noch ein Schatten seiner selbst, wurde er doch bereits vor langer Zeit geopfert. Weiterlesen »

Wir kennen Emily the Strange als etwas merkwürdiges Mädchen, dass immer nur schwarz trägt, vier Katzen besitzt, sich gerne langweilt und durchaus Spaß an Morbidität hat. Nun gibt es nach zahlreichen Comics Emilys ersten Roman mit dem Namen „Die verschwundenen Tage“. Doch natürlich ist das Buch keinesfalls so gewöhnlich wie andere Romane, es enthält zahlreiche Illustrationen und ist im Stil eines Tagebuchs gestaltet, das von Emily persönlich geführt wird. Weiterlesen »

Hel ist eine Sturmjägerin, ihr Schiff ist die Schwalbe. Als Kind wird sie von Kapitän Gharra gekauft, doch schnell wächst sie der Mannschaft ans Herz und wird zu einem Teil der Crew. Hel besitzt eine einzigartige und außergewöhnliche Gabe, die sie für die Schwalbe zu einem besonders wertvollen Teammitglied macht: Sie kann Lirium sehen. Dabei handelt es sich um nichts anderes als Magie und damit um die Substanz, nach der die Sturmjäger suchen. Das Lirium erlaubt es den Menschen, Licht zu erzeugen, Wasser zu erwärmen oder die Schiffe der Sturmjäger überhaupt erst zum Fliegen zu bringen. Es ist die Essenz der Zivilisation. Doch Lirium wird immer seltener und bald sind alle Vorräte aufgebraucht. Weiterlesen »

In manchen Gegenden fällt es leichter, an das Übernatürliche zu glauben als in anderen. Wenn die Wälder tief und dunkel sind und ein magischer Hauch über allem liegt, hat man das Gefühl, Elfenwesen sehen zu können. Das kann auch David Ellwand bestätigen, der uns davon erzählt, wie er zwischen verwunschen aussehenden Bäumen einen Lochstein gefunden hat, durch den er nun merkwürdige Irrlichter sehen kann. Er folgt dem Leuchten durch den Wald und gelangt an ein verfallenes Haus, in dem er eine verschlossene Kiste findet. Weiterlesen »

Drizzt Do’Urden ist zum einsamen Jäger im Unterreich geworden. Es ist seltsam distanziert zu sich selbst und denkt nur an sein Überleben. Begleitet wird er von seiner Panther-Gefährtin Guenhwyvar, die ihm ein treuer Freund ist. Doch der Dunkelelf wird noch immer von seinesgleichen verfolgt. Er ist zu emotional und hatte zu viel Mitleid mit den Opfern der Drow empfunden, weshalb er vor seiner eigenen Familie geflohen ist. Die Do’Urdens jedoch wollen ihre Ehre vor der Spinnenkönigin wiederherstellen und ihn töten. Es gelingt ihnen zwar, Drizzt aufzuspüren, doch nicht, ihn zu töten. Weiterlesen »