Simons Katze hat zwar keinen Namen, dafür aber viele pfiffige Ideen und einen humorvollen Charakter. Im Internet haben die kleinen Video-Clips von “Simon’s Cat” bereits Millionen von Fans, nun kann man sich die Abenteuer des flauschigen Vierbeiners auch für das heimische Buchregal besorgen. Auf insgesamt 240 Seiten zeigt uns der Zeichner Simon Tofield “seine” Katze.
Das Buch ist in einem Querformat gehalten, wodurch die Zeichnungen sehr gut zur Geltung kommen. Sie sind äußerst einfach gehalten, lediglich die nötigsten Striche Schwarz auf Weiß. Und trotzdem haben sie eine unnachahmliche Intensität. Weiterlesen »
Salvador ist bereits seit vielen Jahren am Flughafen als Putzmann angestellt und dafür verantwortlich, dass die Warteräume der Passagiere immer in einem ordentlichen Zustand sind. Dabei begegnet er vielen Menschen und erzählt ihnen gerne Geschichten. Sowohl die Reisenden als auch das restliche Personal profitieren von seiner Fantasie, denn bei Salvador weiß man nie so genau, ob er von etwas erzählt, was wirklich passiert ist oder ob alles nur seiner Kunst, Geschichten zu spinnen, zu verdanken ist. Weiterlesen »
Katzen faszinieren den Menschen seit jeher. Sie wirken mysteriös und haben ihren eigenen Kopf. Doch sie freunden sich gerne mit uns an, sind anschmiegsam und, wenn sie wollen, treu. Ruth Marcus beweist, dass sie außerdem großartige Fotomodels sein können. Für ihren dritten Bildband “Katzen” hat sie die Vierbeiner zu sich ins Studio geholt oder sie in ihren eigenen vier Wänden besucht. Allerdings hat sie sie nicht in ihrer natürlich Umgebung abgelichtet, sondern ausschließlich vor komplett schwarzen Hintergründen. Dadurch gelingt Ruth Marcus eine sehr reine und auf das Wesentliche konzentrierte Darstellung, nämlich auf die Katze selbst. Man wird von absolut nichts abgelenkt. Weiterlesen »
Nach dem “bösen Buch” von Magnus Myst, gibt es nun “Das gute Buch”. Darf man dem “Aufkleber” Glauben schenken, sogar ein “verboten gutes Buch”! Gleich zu Anfang wird der Leser darauf hingewiesen, was es mit diesem Verbot auf sich hat, denn hier kann nicht einfach jeder mitlesen, man muss schon gewisse Regeln beachten und bereit sein zu helfen. Die beiden Feenklumpen Frick und Behti sprechen einen direkt aus dem Buch heraus an und rekrutieren ihren jungen Leser als Kämpfer gegen das Böse. Weiterlesen »
In manchen Gegenden fällt es leichter, an das Übernatürliche zu glauben als in anderen. Wenn die Wälder tief und dunkel sind und ein magischer Hauch über allem liegt, hat man das Gefühl, Elfenwesen sehen zu können. Das kann auch David Ellwand bestätigen, der uns davon erzählt, wie er zwischen verwunschen aussehenden Bäumen einen Lochstein gefunden hat, durch den er nun merkwürdige Irrlichter sehen kann. Er folgt dem Leuchten durch den Wald und gelangt an ein verfallenes Haus, in dem er eine verschlossene Kiste findet. Weiterlesen »
„Wahre Märchen“ ist eine außergewöhnliche Anthologie, die berühmte Märchenklassiker in völlig neuem Gewand wiederaufleben lässt. Das eigentliche Highlight sind aber die Fotos von Annie Bertram, denn „Wahre Märchen“ ist vor allen Dingen als Bildband zu sehen. Schon auf dem Einband schaut einen eine junge Frau im Meerjungfrauen-Look an, die einen gewissen Sog auf den Betrachter ausübt, so wie sie einen direkt anblickt. Annie Bertrams Bilder sind meist farbenfroh, dabei aber trotzdem düster und strahlen einen gewissen morbiden Charme aus. Weiterlesen »
Oh Hallo, freut mich, dass du mich liest. Ich bin eine richtig nette Rezension und längst nicht so gemein und hinterhältig wie „Das Böse Buch“. Was, du kennst „Das Böse Buch“ noch nicht? Na dann will dir mal etwas darüber erzählen, wenn du mich noch eine Weile mit deinen Augen verfolgen magst.
„Das Böse Buch“ würde von Magnust Myst verfasst, einem ganz üblem Magier. Doch sei auf der Hut vor ihm und seinen Machenschaften, sie wollen dir garantiert nichts Gutes. Selbst der Verlag des Buches warnt die Käufer auf dem Klappentext schon davor, das Buch zu lesen. Es ist wirklich gefährlich. Aber wie ich dich kenne, wirst du es trotzdem aufschlagen wollen, um seine Geheimnisse zu ergründen, habe ich Recht? Weiterlesen »
Mit der Abhandlung über den Frostdrachen ist ein wunderbarer „Kurs für Drachenforscher“ entstanden. Es handelt sich hierbei um ein Buch des fiktiven Drachenforschers Ernest Drake, den den Lesern sein gesammeltes Wissen vermitteln möchte.
Auf den ersten Blick wirkt das Buch sehr groß und dick und hat ein antikes Aussehen. Doch wenn man es aufklappt, merkt man schnell, dass es längst nicht so umfangreich ist, wie man zu Anfang glauben könnte; einen großen Teil nimmt nämlich eine Art Umschlag auf der rechten Seite ein, der über eine Klappe zu öffnen ist. Weiterlesen »
Wir wissen, er ist das Böse, der Antichrist und alles, was wir jemals fürchteten. Doch was wir bisher noch nicht wussten ist, dass er ein Tagebuch über sein Tun geführt hat. Und das ist jetzt unter dem naheliegenden Titel „Das Tagebuch des Teufels“ von Nicholas D. Satan erschienen. Praktischer Weise ist dem Werk sogar gleich der Vordruck für einen Pakt mit dem Verfasser beigelegt, so dass man sich schnell, bequem, kurz und schmerzlos auf seine Seite schlagen kann. Obwohl, schmerzlos? Ob das jetzt der richtige Ausdruck für eine Urkunde war, die man mit Blut unterzeichnen soll?… Weiterlesen »
Vielen Lesern ist Ernest Drake bereits durch seine Drachen-Expeditionen bekannt, von denen in zahlreichen Büchern vom Ars-Verlag erzählt wird. Nun widmet sich der fiktive Forscher auch anderen fantastischen Wesen und begibt sich auf eine Reise in geheime Welten. Der vorliegende Band ist so geschrieben, dass man wirklich glauben könnte, Drake und seine Forschungen seien real. Nicht nur die Ich-Form, in der von den Erlebnissen berichtet wird, sorgt für diesen Eindruck, auch die gesammelten Informationen und die beiliegenden Materialien verstärken die Illusion. Weiterlesen »